6:09 pm - Mittwoch Mai 22, 2013

Der Zahnzusatzversicherungsvergleich von Stiftung Warentest im Test

Wer auf der Suche nach einer Zahnzusatzversicherung ist, merkt sehr schnell, dass es sich hier um ein sehr komplexes Thema handelt. Viele Verbraucher nutzen als Entscheidungshilfe gerne Zeitschriften wie Stiftung Warentest oder Finanztest, da diese in regelmäßigen Abständen Versicherungstarife testen und bewerten. Auch Tarife für Zahnzusatzversicherungen werden in regelmäßigen Abständen von Stiftung Warentest bewertet. Der letzte Zahnzusatzversicherung Test wurde erst jetzt in der aktuellen Ausgabe 05/2012 von Finanztest veröffentlicht. Wir haben diese für Sie mal etwas genauer unter die Lupe genommen und würden so manches anders machen.

Auf den ersten Blick sind die Bewertungskriterien von Stiftung Warentest durchaus nachvollziehbar. Das Expertenteam von Test-Zahnzusatzversicherung sieht aber auch Lücken im Bewertungsschema von Stiftung Warentest.

Bei Stiftung Warentest  werden Zahnersatzmaßnahmen wie Kronen, Brücken, Inlays und Implantate für die Bewertung des Tests herangezogen, die nicht weniger wichtigeren Zahnbehandlungen werden hingegen nicht berücksichtigt. Dadurch bleiben Zahnbehandlungen wie z.B. Kunststofffüllungen, Wurzelbehandlungen, Parodontosebehandlungen und die Zahnprophylaxe (professionelle Zahnreinigung) bei Stiftung Warentest  unberücksichtigt. Aber auch für Zahnbehandlungen erbringen die gesetzlichen Krankenkassen nur noch einen Basisschutz. Unsere Experten raten der Redaktion von Stiftung Warentest daher, im nächsten Zahnzusatzversicherungsvergleich auch den Bereich der Zahnbehandlungen mit in das Testergebnis einfließen zu lassen, um einen ausgewogenen Leistungsvergleich zu erhalten.

Außerdem sind wir von Test-Zahnzusatzversicherung der Meinung, dass die Gewichtung der einzelnen Bewertungskriterien überarbeitet werden müsste. Die Regelversorgung ist z. B. mit 10 Prozent Gewichtung definitiv überbewertet. Viele Zahnzusatzversicherungen übernehmen 100 Prozent der Rechnung, wenn Zahnersatzmaßnahmen in Form der Regelversorgung durchgeführt werden. Unter Regelversorgung ist eine medizinisch ausreichende Versorgung auf gesetzlichem Niveau zu verstehen. Wenn Sie sich für eine Zahnzusatzversicherung entscheiden, signalisieren Sie ja aber bereits mit Ihrem Entschluss, dass Sie besonders hohen Wert auf moderne und hochwertige Materialien, sowie Behandlungsmethoden legen und weg von der gesetzlichen Standardversorgung wollen. Die Gewichtung der Regelversorgung ist unseren Experten deshalb mit 10Prozent zu hoch gegriffen. Wir gehen sogar soweit, dass wir auf dieses Bewertungskriterium komplett verzichten würden, denn in unseren Augen spielt eine reine Regelversorgung auf gesetzlichem Niveau bei privat zahnzusatzversicherten Personen in der heutigen Zeit keine Rolle mehr.

Eine Versorgung durch Implantate andererseits ist mit 15 Prozent unterbewertet, denn hierbei handelt es sich um die teuerste Zahnersatzbehandlung. Werden dann noch Zusatzmaßnahmen wie z.B. Knochenaufbaumaßnahmen für einen besseren Halt des Implantates nötig, können sich die Kosten schnell auf über 2.000 Euro belaufen. Gerade bei einer so teuren Behandlung ist es für Sie wichtig, dass Ihre Zahnzusatzversicherung den Großteil der anfallenden Kosten übernimmt und das Implantat für Sie bezahlbar bleibt. Wir würden uns daher eine höhere Gewichtung für den Bereich der Implantate wünschen.

 

Test Zahnzusatzversicherung

Dießl & Kurth Finanzmanagement GmbH & Co.KG

Fichtenstr. 5

82041 Deisenhofen

Tel: 089-40287403

 

Test-Zahnzusatzversicherung  ist ein unabhängiger Versicherungsmakler mit Sitz in Deisenhofen, südlich von München. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet und hat sich auf unabhängige Beratung und Vermittlung von Zahnzusatzversicherungen spezialisiert.

Filed in: Gesundheit & Fitness

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